So unwahrscheinlich es im ersten Moment klingen mag: Diese Stadt verzichtet auf gesellschaftliche Regeln, auf modischen Mainstream und applausheischen- den Populismus – mehr als andere. Die Superlative, mit denen sich andere Orte dekorieren, sucht man erfolglos. Möglich wären sie wahrscheinlich, wirtschaftlich ganz sicher, kulturell ebenso – allein das Bedürfnis, sich zu schmücken, scheint den Bürgern nicht attraktiv zu sein. Und so mag jener Satz ganz richtig sein, der uns auf der Reise durch die achtzehntgrößte Stadt der Republik begegnet ist:

„Das Besondere hier ist, dass man nicht besonders sein muss.“ Come as you are. Kurt Cobain hätte gut hierher gepasst.

Dr. Petra Lutter

ANGEKOMMEN

Nach Stationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollte Bielefeld zur Heimat von Dr. Petra Lutter werden. Das war vor 15 Jahren. Die gebürtige Wienerin erforscht an der Universität den Stoffwechsel von Mikroorganismen. Und sie setzt sich – nicht nur wegen ihres Namens – für eine frei fließende Lutter ein.

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Ingrid Holtmann

KUNST AM KÖRPER

Mit zwölf Jahren hat Ingrid Holtmann ihr erstes Schmuckstück gefertigt, damals auf Norderney in der Werkstatt ihres Vaters. Ein Armband – heimlich, aus Resten.

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Tchekpo Dan Agbetou

DIE ANMUT DER BEWEGUNG

Tchekpo Dan Agbetou brachte ein ganz besonderes Talent mit nach Bielefeld. Aufgewachsen in Benin beherrscht er den Afrikanischen Tanz, seinen „Muttertanz“. Nach einem Tanzstudium in Paris und New York gründete er mit seiner Frau Ulla die Akademie „DansArt“.

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Kai Diekmann an der Marienschule der Ursulinen

KINDHEITSERINNERUNGEN

Seine Karriere begann früh. An der Marienschule der Ursulinen gründete Kai Diekmann zusammen mit einem Freund die Schülerzeitung „Passepartout“. Erfolgreich. Der Journalist und ehemaliger Chefredakteur der Bild erinnert sich gerne an seine Schulzeit in Bielefeld zurück.

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Diesterwegschule

COOL SCHOOL

In dem denkmalgeschützten Backsteingebäude an der Diesterwegstraße geht es innovativ zu. Hier ist die einzige Grundschule in Ostwestfalen-Lippe beheimatet, die bereits seit 2011 auch die Fächer Sachunterricht, Sport und Musik bilingual unterrichtet.

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Julia Noack in ihrem Friseursalon »Schicksaal«

SCHICKSALHAFTE BEGEGNUNGEN

In ihrem kleinen Friseursalon „Schicksaal“ fühlt sich nicht nur Julia Noack wohl. Einigen ihrer Kunden schneidet sie bereits mehr als 30 Jahre die Haare – schon seit ihrer Ausbildungszeit.

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Rafi Münz bei Artists Unlimited

KREATIVE GEMEINSCHAFT

Der Israeli Rafi Münz ist der 100. Gastkünstler bei den Artists Unlimited – mit über 80 Jahren. Das ist auch für den 1985 gegründeten Verein etwas Besonderes. Dreimal im Jahr vergibt er ein Stipendium an Künstler aus aller Welt, um gemeinsam zu wohnen und gestalterisch zu arbeiten.

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Veit Mette

IM HINTERGRUND

Dieser Mann sieht sich selbst nicht als Künstler, dafür sei er zu pragmatisch. Dem Fotojournalisten Veit Mette geht es nur um Bilder.

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Musiker Hannes Wader

NUR AUS MEINEM LEBEN

Seine Kompositionen sind Erinnerungen. Nicht immer schöne Gedanken an Kindheitstage und Kriegszeiten. Auch auf seinem ehemaligen Schulweg, eine Allee aus knorrigen Apfelbäumen, denkt sich Sänger Hannes Wader zurück in die Vergangenheit.

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Oda und Rüdiger Bobbert

SCHWEIN GEHABT

Oda und Rüdiger Bobbert lernten sich beim Studium zum Agraringenieur in Bonn kennen. Auch wenn Oda ursprünglich in die Entwicklungshilfe gehen wollte, entschieden sich beide gemeinsam dafür einen alten Hof in Quelle zu übernehmen. Heute sind sie überzeugte Biolandwirte.

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Künstler Christian Stiesch

FORMEN FORMEN

Aus Rücksicht auf andere arbeitet Christian Stiesch allein. Als Bildhauer produziert er feinen Staub. Keine gute Grundlage für die Arbeit eines Malers. Doch nur einen Steinwurf entfernt, liegen die Atelierräume von „Block 1“, einem Verein, den er 1998 mit gegründet hat. Auch um bezahlbare Arbeitsräume für Künstler zu schaffen.

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Schauspieler Thomas Wolff

APPLAUS, APPLAUS

Thomas Wolff hatte während seiner beruflichen Laufbahn schon einige Theater kennengelernt, bevor er 2000 nach Bielefeld kam. Die offene und begeisterungsfähige Art des Publikums verblüffte ihn – und ließ ihn bleiben.

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Christoph Stieghorst

WEITBLICK

In der Vergangenheit hatte Christoph Stieghorst ein Atelier in der Stadt. Heute liegt sein Wohnatelier zwischen Bielefeld und Werther.

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